Was jedes Herz bewegt: Fachwissen und Feingefühl.
Die Kardiologie ist ein wesentlicher Teil (ca. 40 %) der Inneren Medizin, die sich mit dem Aufbau und der Funktion des Herzens, der Erkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Therapie beschäftigt.
Zu den häufigsten Fragestellungen in der Kardiologie zählen:
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Palpitationen, Herzstolpern bis
relevante Herzrhythmusstörungen -
Herzschmerz bis zur koronaren
Herzerkrankung (KHK) -
Atemnot in Ruhe und/oder bei
Belastung (Belastungsdyspnoe) - Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
- Herzinsuffizienz
- Klappenerkrankungen
Die erforderliche Diagnostik, je nach klinischem Bild und Fragestellung:
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Ruhe-EKG und Langzeit-EKG, bzw.
24-Stunden-EKG (Holter EKG) -
Blutdruckmessung und 24-
Stunden-Blutdruckmessung - Echokardiographie (Ultraschall des Herzens)
- Ergometrie (Belastungs-EKG)
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Weitere bildgebende Verfahren
und minimal-invasive Eingriffe
Uns beschäftigt, was Sie beschäftigt.
Um Ihnen eine erste Orientierung zu geben, finden Sie im Folgenden Fragen, die meine Patientinnen und Patienten immer wieder beschäftigen.
Dr. Khalifeh:
„Herzrhythmusstörungen können in schnelle, langsame oder unregelmäßige Herzaktionen unterteilt werden, die bei Herzgesunden und bei Herzkranken auftreten können. Um ein harmloses Stolpern von einer relevanten Herzrhythmusstörung zu unterscheiden sind folgende Untersuchungen notwendig: eine Echokardiographie (Sonographie des Herzens), um die Herz-Struktur zu beurteilen, ein Langzeit-EKG und ein Belastungs-EKG (Ergometrie).“
Dr. Khalifeh:
„Ein Herzschmerz kann verschiedene Ursachen haben. Das Herz selbst kann betroffen sein oder die Nachbarorgane. Als Basisuntersuchung empfehle ich ein Ruhe-EKG und eine Blutdruckmessung, um eine arterielle Hypertonie auszuschließen. Meistens bedarf es einer weiteren Diagnostik, wie etwa eines Belastungs-EKGs, eines Ultraschalls des Herzens und der Halsschlagader (Carotis Duplexsonographie), einer 24-Stunden-Blutdruckmessung und eines 24-Stunden-EKGs, um den Herzkreislauf besser beurteilen zu können.
Abhängig von familiären und erworbenen Risikofaktoren (Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette - Hyperlipidämie, Rauchen etc.), von Alter und der Anamnese sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um eine koronare Herzerkrankung als Grund für den Herzschmerz auszuschließen.“
Dr. Khalifeh:
„Die arterielle Hypertonie ist der häufigste Risikofaktor und Hauptursache für Herzkreislauferkrankungen weltweit. Mögliche Symptome, wie etwa Kopfschmerzen, Schwindel, Leistungsabfall, Atemnot bei Belastung, Brustenge und Herzschmerz, aber auch Sehstörungen, Nasenbluten, innere Unruhe und Unwohlsein sowie Schlafstörungen können Hinweise für eine fortgeschrittene essentielle arterielle Hypertonie sein.
Zu bedenken ist, dass der Bluthochdruck auch ohne klinische Symptome verlaufen kann. Somit ist eine regelmäßige Blutdruckselbstmessung, in Ruhe und am linken Oberarm, wesentlich für die Diagnose. Ein krankhaft erhöhter Druck in den Arterien – bei Heimmessungen im Durchschnitt über 135/85 mmHg, in der Praxis ab 140/90 mmHg – muss abgeklärt werden.
Zusätzlich empfehle ich eine 24-Stunden-Blutdruckmessung, eine Echokardiographie, ein Belastungs-EKG, eine Carotis- Duplexsonographie, ein Ultraschall des Bauches (Abdomen) und ein gesamtes Labor (großes Blutbild) inklusive einer Harnanalyse, um eine sekundäre Hypertonie auszuschließen.
Eine nicht therapierte arterielle Hypertonie schädigt Gehirn, Herz, Nieren, Augen, Beine etc. Selbstverständlich spielen daher, neben der empfohlenen medikamentösen Therapie, eine etwaige Gewichtsreduktion, Bewegung und Stressbewältigung (siehe auch: Lifestyle Coaching) eine wichtige Rolle.“